Der 5. Tirol-Marathon fand an den beiden Tagen 24. und 25. September 2005 statt; Veranstalter dieser populären Marathonmeisterschaft in Tirol war der Verein für Freizeitsport Wörgl – Sportunion.
Wer denkt, ein Marathon sei nur etwas für Sportprofis, die es schaffen, mehrere Kilometer am Stück zu laufen, der irrt. Genau genommen hält ein Marathon für wirklich jeden Sportinteressierten die passende Strecke bereit – so auch der Tirol-Marathon: So hatte jeder einzelne Teilnehmer die Wahl der Qual zwischen dem eigentlichen Marathon, der Marathonstaffel, dem Halbmarathon, dem Stadtlauf (10 km) und Schnuppermarathon (4,4 km) sowie dem Spar-Minimarathon (400 m bis 1.200 m). Egal wo man nun tatsächlich teilnahm – in allen Läufen wurden Ergebnislisten im Hinblick auf die verschiedenen Altersklassen erstellt.
Das Streckenprofil des eigentlichen Marathons zeichnete sich durch eine flache Strecke aus. Nennenswerte Steigungen waren ebenfalls nicht bekannt, sodass der Marathonlauf von Kufstein dem Inn entlang nach Langkampfen bis hin zur Halbmarathonstrecke führte. Wer mit dem Zug nach Kufstein zur Marathon-Teilnahme angereist war, dessen Startnummer hatte genau genommen als Fahrkarte Gültigkeit.
Was das Streckenprofil des Halbmarathons betrifft, so sei angemerkt, dass sich dieses ebenfalls durch eine flache Strecke auszeichnete. So führte der Halbmarathon mitten durch die Einkaufsstadt Wörgl, durch Angath, Kirchbichl und Langkampfen, zum Teil auch entlang des Inns, bis hin ins Ziel nach Wörgl.
Bei den Laufstrecken des 5. Tirol-Marathons handelte es sich genau genommen um öffentliche Straßen und Radwege. Aus diesem Grund war auch die allgemeine Straßenverkehrsordnung stets zu beachten sowie einzuhalten – auch wenn während des gesamten Marathons die jeweiligen Strecken und Streckenabschnitte von Polizei, Feuerwehr sowie freiwilligen Helfern stets verkehrsfrei gehalten wurden. Damit auch wirklich jeder teilnehmende Marathonläufer der Strecke richtig folgen konnte, waren die nicht zu „belaufenden“ Straßen gesperrt und die relevanten im Abstand von jeweils einem Kilometer mit Hinweisschildern gekennzeichnet.
Auch in Sachen Verpflegung konnte der 5. Tirol-Marathon wahrlich Großartiges leisten: So wurden für sowohl den Marathon als auch den Halbmarathon offizielle Verpflegungsstationen organisiert. Diese Stationen waren jeweils rechts und links neben den Laufstrecken und Streckenabschnitten aufgebaut. Das Ziel hielt für jeden teilnehmenden Marathonläufer Elektrolytgetränke, Mineralwasser, Tee, Bananen, Äpfel, Kuchen und Brot bereit.
Jedem Teilnehmer wurde zudem die Möglichkeit geboten, Duschen und Umkleidekabinen zu benutzen. Diese befanden sich im Sportzentrum Wörgl.